Freitag, 23. Oktober 2009

Ankündigung: TelemannVideoBlog No.6

So, es ist mal wieder soweit! Ab morgen Abend wird der neue und sechste TelemannVideoBlog zu sehen sein!
Diesmal haben wir uns mit Philipp unterhalten, der sich um die Organisation der Postproduktion kümmert. Wie der Nachdreh verlaufen ist, was eigentlich in der Postproduktion gemacht wird und wie es weiter geht, erfahrt ihr morgen an dieser Stelle.

Sonntag, 4. Oktober 2009

TELEMANNnostalgie.Kiste

Jeden Tag sitzen Robin und Philipp in endlosen Konferenzen vor ihren Rechnern und diskutieren, planen, organisieren und verwerfen die Zukunft der TELEMANNkultur.produktion e.V. und ihres ersten Kindes - dem Film "In den Tälern zwischen den Häusern".


Dabei soll es auch vorkommen, dass die beiden in früheren Erinnerungen schwelgen, denn immerhin wird an dem Projekt seit November 2007 gearbeitet. Bei einem dieser Erinnerungsschübe stöberte Philipp in 532 E-Mails, die zwischen ihm und Robin hin- und hergesendet wurden, und entdeckte ein Goldstück zukunftsvisionärer Voraussicht. Dieses wollen wir euch auf keinen Fall vorenthalten.

1. März 2008 (die vierte Mail der Korrespondenz zwischen Philipp und Robin/An Robin):

"Achtzig Minuten Film? Das ist hart! Da musst Du mit 22-35 Drehtagen rechnen. Das ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Das ist Selbstausbeute. Was sag ich, Selbstmord! Und einen so langen Film muss auch jemand schneiden. Da gehen allein für den Final Cut 6 Wochen drauf. Anschließend noch 6 Wochen bei einem Komponisten der fulltime arbeitet, d.h. für dich eher 12-18 Wochen. Das kannst Du vergessen. Mischung und Sounddesign 3-4 Wochen, selbst bei nonlinearer Arbeitsweise. Wenn Du die halbe Stunde schaffst, dann ziehe ich schon den Hut. Aber achtzig sind mehr als unrealistisch. Überzeuge mich vom Gegenteil, und strafe mich lügen. Aber das solltest Du Dir wirklich nochmal überlegen."

Überlegt wurde nicht. Das Endergebnis betrug:
37 Drehtage.
10 Wochen Schnitt.
Bisher 4 Wochen Sounddesign und Komposition (plus weitere 4 Wochen).
Voraussichtlich 2 Wochen Mischung, Compositing und Color Correction.
Filmlänge derzeit: 85 Minuten.

Wenn Philipp jetzt noch Recht behält, indem er sagt "Das wird ein großartiger Film!", dann bleibt nur noch zu hoffen, dass der anfängliche Pessimismus den derzeitigen Optimismus nicht nachträglich aufhebt.

Montag, 24. August 2009

„Also sprach Zarathustra.“

Was ist seit Mai passiert?

Wir haben die Nachdrehzeit erfolgreich (wenn auch mit kleineren Behinderungen und Verhinderungen) hinter uns gebracht. Acht Stunden neues Rohmaterial haben wir gesammelt; alle Szenen, die uns nicht ganz Hollywood-mäßig gelungen sind oder bisher fehlende Szenen, die aus Zeitdruck entfallen mussten, sind jetzt da und werden bereits in den Fötus des Films eingebaut.
Robin sitzt mittlerweile über dem sehr weit fortgeschrittenen Schnitt und wird Ende September die zweite Schnittfassung beenden. Dabei wird kräftig gekürzt und probiert, damit das Endprodukt dramaturgisch "knackig" wird.
Richard, Marius und Philipp arbeiten am Sounddesign des Films. Sie erfinden Töne, Musik, Atmos und nehmen Voice-Overs auf, um so im fertigen Film die Illusion entstehen zu lassen, dass wir uns wirklich in der pulsierenden Dresdner Neustadt befinden.


Was kommt denn da jetzt noch?

Wenn der Filmgott Coppola gnädig mit uns ist (was er bis jetzt eigentlich immer war), steht einem finalen Schliff des Werkes mit Color Correction, Compositing (damit das Auge tränengerührt den Kinosaal verlässt) und 5.1 Tonmischung (damit es im Kino so richtig schön rumpelt und poltert :) Mitte Dezember nichts mehr im Weg! Doch bis wir so weit sind, werden uns noch viele graue Herbsttage bei der Post-Production begleiten und uns hoffentlich nicht so viele graue Haare wachsen lassen.


Warum dauert das alles so lange? Ich denke, der Film ist fertig?

Ein ungeschriebenes Gesetz in der Post-Produktion lautet: 10% der Details erfordern 90% der Zeit. Und wir haben gerade erst angefangen an den Details zu arbeiten. Die Kleinigkeiten machen dann am Ende den großen Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem guten Film aus. Filme sind ein bisschen wie Kinder: Man steckt ein Haufen Arbeit rein und kann dann nur hoffen, dass es sich später dafür erkenntlich zeigt. Dafür brauchen wir natürlich auch Publikum! Wir hoffen, dass Ihr noch ein paar wenige Monate auf die Premiere warten könnt.


Montag, 4. Mai 2009

TelemannVideoBlog No.5

Der fünfte TelemannVideoBlog hat es ins WorldWideWeb geschafft! Diesmal berichten wir aus dem KIF (Kino in der Fabrik), in dem am 25.04. zum ersten mal dem Team und ein paar ausgewählten Zuschauern der bis jetzt gedrehte Film gezeigt wurde. Neben einem Interview mit Robin, gibt es auch für alle anderen ein paar kurze Szenen aus dem Film, sowie Making-Of-Material zu sehen.